Wärmebrücken 2017-06-29T16:33:53+00:00

Wärembrückenberechnung

Schwachstellen minimieren, Effizienz optimieren

Wärmebrücken können die Bausubstanz gefährden, führen zu einem hohen Energieverbrauch und beeinflussen das Raumklima.

Es gibt drei Arten von Wärmebrücken: Geometrische Wärmebrücken werden durch die Architektur eines Gebäudes gebildet – diese finden sich etwa an Außenwandecken oder Wand- und Deckenabschlüssen. Materialbedingte Wärmebrücken entstehen durch einen Wechsel der Wärmeleitfähigkeit innerhalb eines Bauteils, z. B. bei Stahlbetonstütze im Mauerwerk. Konstruktive Wärmebrücken wiederum finden sich dort, wo Bauteile mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit die gedämmten Außenwände durchdringen, z. B. bei Balkonanbauten.

Mit einer Wärmebrückenberechnung werden die Auswirkungen von Dämmstoffstärken, Positionen von Bauteilen, usw. beurteilt. Bauteilanschlüsse werden hinsichtlich ihrer Kondensations- und Schimmelfreiheit optimiert, was wiederum den Wärmebrückeneffekt minimiert. Wärmebrückenberechnungen sind nicht nur in der Passivhausprojektierung unverzichtbar – sie weisen auch den Weg für sinnvolle Sanierungen.

Was beinhaltet eine Wärmebrückenberechnung?

  • Temperaturverteilungen, Wärmeströme und Wasserdampf-Diffusionsströme in Baukonstruktionen
  • Grenzfeuchtigkeit für alle Bauteiloberflächen
  • Wasserdampf-Partialdruck im Bauteilinneren